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Ländervergleich: Deutsche und Schweizer planen Termine weit voraus

20. Februar 2013

Jeden Tag werden auf Doodle weltweit Abertausende neue Terminanfragen gestartet – eine gewaltige Menge an Daten, die – selbstverständlich anonymisiert – spannende Erkenntnisse darüber liefern können, wie Menschen sich verabreden.

Deutsche und Schweizer werden zum Beispiel ihrem Ruf gerecht: Sie planen ihre Termine mit dem größten zeitlichen Vorlauf, ob beruflich oder privat.

Das ist eines der Ergebnisse einer groß angelegten internationalen Untersuchung der Universitäten Harvard und Zürich zum Einfluss kultureller Unterschiede auf das Verabreden von Terminen. Die Resultate basieren auf der Auswertung von 1,5 Millionen anonymisierten Terminumfragen aus 211 Ländern.

Und die Resultate belegen: Internet-Nutzer sind keine weltweit homogene Masse – denn Länder mit unterschiedlicher kultureller Prägung zeigen trotz global vernetzter Lebenswelten immer noch signifikante Unterschiede bei der Verabredung von Terminen.

Oberflächlich betrachtet ist das Vereinbaren eines Treffens von mehreren Teilnehmern eine banale Sache: Es geht darum, eine Schnittmenge zu finden – einen Termin, an dem die meisten oder möglichst alle Zeit haben. Genau diesen Prozess haben wir mit Doodle radikal vereinfacht. Wenn aber in internationalen Teams notorische Planer auf spontane Freigeister treffen, dann kann das zu ärgerlichen Missverständnissen führen.

Die vorliegende Studie zeigt, dass bei diesem Verhalten die nationale Herkunft eine entscheidende Rolle spielt. Menschen aus Ländern mit einer kollektivistischen Struktur, bei der das Gemeinwohl an oberster Stelle steht, verabreden sich anders als Menschen aus individualistischen Gesellschaften wie Deutschland oder den USA, in denen die Freiheit des Einzelnen die höchste Priorität genießt.

Einige ausgewählte Studien-Ergebnisse im Überblick:

  • Voraus blickende Planer: In Deutschland und der Schweiz werden Termin-Umfragen mit Doodle im weltweiten Vergleich mit dem größten zeitlichen Vorlauf gestartet.
  • Reaktionszeit: Menschen aus individualistisch geprägten Ländern lassen sich deutlich mehr Zeit, um auf eine Termin-Anfrage zu antworten.
  • Wille zum Konsens: Obwohl Personen in kollektivistisch geprägten Ländern jeweils weniger möglichen Terminalternativen zustimmen, führen die Doodle-Umfragen dort häufiger zu einem gemeinsamen Termin.
  • Transparenz hilft: Egal wo – offene Termin-Umfragen, bei denen die Angaben eines jeden für alle sichtbar sind, beschleunigen und verbessern die Terminfindung im Vergleich zu Umfragen, bei denen nur der Initiator die Antworten sieht. Die Umfrage-Teilnehmer antworten dann nicht nur schneller, mit offenen Umfragen werden auch doppelt so viele Konsens-Termine gefunden.

Detaillierte Resultate und Informationen zum methodischen Vorgehen im ausführlichen wissenschaftlichen Artikel „Doodle Around the World: Online Scheduling Behaviour Reflects Cultural Differences in Time Perception and Group Decision-Making“.

Neue Rekordmarke: 15 Millionen Nutzer

14. Januar 2013

Der Bedarf an effizienten Lösungen zur Terminvereinbarung ist nach wie vor riesig: Das zeigen die jüngsten Nutzerzahlen von Doodle, die wir heute veröffentlicht haben. Es sind inzwischen 15 Millionen Menschen, die sich weltweit Monat für Monat mit Hilfe von Doodle verabreden – das entspricht einem erneuten Wachstum von 50% seit Ende 2011.

Das Jahr 2012 war ein wichtiges Jahr für Doodle — einige Highlights:

  • So haben wir den neuen Buchungsdienst BookMe lanciert, mit dem auch kleinere Dienstleister ihren Kunden die schnelle und komfortable Terminvereinbarung im Web anbieten können.
  • Die neue Doodle App für das iPhone und erstmals auch speziell für das iPad war auf Grund der immer noch wachsenden Popularität von mobiler Terminvereinbarung besonders erfolgreich.
  • Dass unsere User – also auch Sie – überdurchschnittlich aktiv sind und Initiative zeigen, hat nicht nur unsere große internationale Studie enthüllt, sondern auch der Doodle Snapshot Contest: Danke noch einmal für die Vielzahl eingereichter Fotos von Treffen und Events, die Sie mit Doodle organisiert haben!
  • Und wie viel Spaß Terminplanung machen kann, bewies nicht zuletzt Doodle Unplugged – die neue Offline-Lösung für alle, die lieber Papier als Internet benutzen…

Wir freuen uns auf ein neues spannendes Doodle-Jahr mit Ihnen!

Alle Forschungsergebnisse von Doodle jetzt auf einen Blick

25. Oktober 2012

Wir wollen die Dienste von Doodle permanent verbessern. Deshalb forschen wir intensiv nach den Bedürfnissen bei der Terminplanung und nach Möglichkeiten zur Zeiteinsparung. Die Ergebnisse aus User-Befragungen, statistischen Auswertungen und internationalen Umfragen in der Internet-Bevölkerung helfen uns bei unserer Arbeit. Doch oftmals sind sie auch spannende Beiträge in der öffentlichen Diskussion über Terminplanung und Zeitmanagement – und darum informieren wir Sie darüber regelmäßig auf unserem Blog. Jetzt haben wir diese Studien zusätzlich in einem eigenen Archiv zusammengefasst – den Doodle-Analysen. Dort finden Sie ab sofort eine thematisch sortierte Übersicht über die wichtigsten Ergebnisse der letzten Jahre bis heute. Ein spannender Blick über den Tellerrand oder auch ein hilfreiches Recherche-Tool: Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.

Neue Studie: Wenige Macher organisieren die meisten Treffen

26. Juli 2012

Haben Sie das vage Gefühl, dass das letzte Teammeeting oder Abendessen im Freundeskreis ohne Ihre Initiative nicht zustande gekommen wäre? Sie könnten Recht haben. Vermutlich gehören Sie dann zu jenen Initiatoren, die mehr als die Hälfte ihrer beruflichen und privaten Gruppentermine initiieren und die anfallende Organisationsarbeit bewältigen. Der Anteil dieser Macher ist mit 22% in der Internet-Bevölkerung etwa gleich gross wie die Fraktion der Vermeider (23%), die sich niemals um derartige Aufgaben kümmert. Das zeigt eine aktuelle internationale Studie im Auftrag des Online-Terminplaners Doodle*.

Anders als man vermuten könnte, sind es nicht Untergeordnete, an die lästige Organisationsarbeit delegiert wird. Im Gegenteil: Je höher Bildung, Einkommen und Jobposition, desto wahrscheinlicher gehört jemand zu den Dauer-Organisatoren. Das sind auch diejenigen, die sowieso schon mehr um die Ohren haben als andere – Leute mit mehr Terminen und mehr Kontakten. Ein Trost ist, dass sich die meisten darüber einig sind, dass solche Organisationsarbeit geschätzt wird. Wer trotzdem davon genervt ist, kann sich mit Doodle schnell und einfach Hilfe holen – das tun übrigens bereits heute schon viele der Initiatoren: Denn unter den Doodle-Usern** ist die Gruppe der Macher mit 36% deutlich größer als in der befragten Internet-Bevölkerung.

Initiatoren sind:

  • Leute mit höherer Bildung und Einkommen
  • Eher Manager, Büroarbeiter und Freelancer
  • Nicht durch Alter oder Geschlecht bestimmt

Initiatoren stimmen doppelt so häufig den folgenden Aussagen zu:

  • Ich kenne viele Leute
  • Ich bringe gerne Leute zusammen
  • Ich organisiere gerne Sachen für die Gruppe
  • Leute machen, was ich sage

Initiatoren nutzen häufiger:

  • Private soziale Netzwerke
  • Professionelle soziale Netzwerke
  • Newsportale über neue Tools und Technologien

Initiatoren nehmen häufiger an Gruppentreffen teil:

  • 50% der Initiatoren haben drei oder mehr Gruppentreffen pro Woche
  • Unter 10% der Initiatoren haben weniger als ein solches Treffen pro Woche

“Vermeider” organisieren keine Treffen von sich aus:

  • Sie stellen 23% der Internet-Nutzer und 3% der Doodle-Nutzer
  • 73% von ihnen nehmen an weniger als einem Gruppentreffen pro Woche teil
  • Viele von ihnen “organisieren nicht gerne” (72%) und “kennen nicht viele Leute” (61%)

Gemeinsam haben Initiatoren und die anderen Befragten eine Rangliste von Dingen, die sie am wenigsten mögen, wenn sie ein Treffen organisieren (siehe Grafik). Am nervigsten finden es die meisten, anderen Leuten für die Terminabsprache hinterher rennen zu müssen.

Business Meetings sind die Gruppen-Termine, die von allen am häufigsten wahrgenommen werden, gefolgt von ehrenamtlichen Treffen und Verabredungen mit Arbeitskollegen. Bei den Initiatoren sticht nichts besonders hervor. Denn egal, welche Verabredung – sie haben bei jeder Art von Terminen deutlich mehr Treffen als die anderen.

*Toluna Group Ltd. im Auftrag von Doodle (Juni 2012): Internationale Befragung der Internet-Bevölkerung mittels Online-Panel in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA und Schweiz (2.050 Befragte)
**Onsite-Befragungen von Doodle-Usern im Mai (N=777) und Juni 2012 (N=502)

Der Sommer ist vorbei und Weihnachten fängt gerade an

20. Juni 2012

In der obigen Grafik, basierend auf einer anonymen Analyse der Keywords in Doodle-Umfragen, sind die Sommerferien bereits geplant. Denn auf Doodle findet der Sommer im Mai und Weihnachten im November statt. Das ist naheliegend, denn Treffen werden bis zu zwei Monate im Voraus geplant. Dennoch ist es interessant, wie deutlich sich dies in der Statistik von Millionen von Terminen niederschlägt, die über Doodle jedes Jahr verabredet werden.

Die blaue Linie zeigt die gesamte globale Aktivität der Online-Terminplanung auf Doodle. Zum Jahresende fällt sie dramatisch ab und man sieht auch deutlich Ostern und die Sommermonate mit geringerer Aktivität. Im Sommer sind darüberhinaus die regionalen Unterschiede gross: während es die Schweizer und die Deutschen im Sommer etwas ruhiger nehmen, planen die Amerikaner ungebremst weiter. Nur die Franzosen legen eine Doodle-Pause von fast zwei vollen Monaten ein, bevor sie im September langsam wieder zu ihren Kalendern zurückkehren.

Finden Sie Ihre Planungsgewohnheiten in dieser Grafik wieder?

Siehe auch Doodle-Statistik I: Montag: Planungstag – Wochenende: Freizeitstress

Montag: Planungstag – Wochenende: Freizeitstress

23. Mai 2012

Montags werden die meisten Termine verabredet, am Freitag und Samstag finden die meisten statt. Das ist die Kurzfassung der aggregierten Analyse aller Terminumfragen, die über Doodle abgewickelt werden*. Meetings und andere Treffen mit einer Start- und Endzeit haben am Donnerstag und Freitag Hochkonjunktur, während die Leute sich vor allem fürs Wochenende zu Treffen ohne fixe Uhrzeit verabreden.

Freizeitstress am Wochenende

Wir gönnen uns offensichtlich keine Pause: Nach hektischen letzten Arbeitstagen geht es am Wochenende gleichermassen aktiv weiter. Allerdings ist dann die Detailplanung tabu, vielmehr stehen Aktivitäten für den gesamten Tag oder das ganze Wochenende im Vordergrund.

Die wenigsten Termine werden auf den Montag gelegt – noch weniger als auf den Sonntag. Was zunächst der verbreiteten Vorstellung vom Montag als klassischem Meetingtag widerspricht, macht aber durchaus Sinn: Denn diese Analyse berücksichtigt nur Termine, die (auf Doodle) neu koordiniert werden müssen, also nicht wiederkehrende Meetings, die bereits im Kalender eingetragen sind.

Montag: Planungstag

Die Woche startet mit einem grossen Planungstag: Doodle verzeichnet regelmässig am Montag einen ausgeprägten Peak in der Aktivität der User, die im Lauf der Woche langsam abflaut und am Wochenende fast zum Erliegen kommt. Ein Muster, das übrigens bei Web-Diensten nicht untypisch ist – im Vergleich zu Newsportalen oder sozialen Netzwerken.

Das heisst aber auch, dass man am Wochenende nicht unbedingt schnelle Antworten auf eine Terminumfrage erwarten sollte, im Gegensatz zum Montag, wenn die Leute im Planungsmodus sind. Eine Auswahl mehrerer Daten sollten Sie aber immer vorschlagen, um im Termindschungel auch sicher auf noch verfügbare Slots zu treffen.

*Über Doodle wurden 2011 rund 11 Millionen Termine koordiniert. Diese Daten haben wir anonym nach auffälligen Aktivitätsmustern ausgewertet.

Doodle auch mobil in den Top 10 der Schweiz

16. Mai 2012

Immer mehr Menschen greifen von mobilen Endgeräten auf das Internet zu. Daher freut es uns besonders, dass Doodle auch in diesem Bereich ganz vorne mitspielt und in den Top 10 der Schweizer Mobilangebote ausgewiesen wird (Monatsreichweite Unique Clients gemäss Netmetrix Mobile-Publikation April 2012, siehe Tabelle). Dies ist umso erfreulicher mit Hinblick auf die Positionen von Doodle in den Netmetrix-Statistiken von vergangener Woche:  wir wurden zum fünften Mal in Folge  in den Top 10 der reichweitenstärksten Portale bestätigt und landeten zusammen mit search.ch als Swiss Service Network auf Platz 1 der Schweizer Online-Pakete.

Die Nutzung von Doodle von unterwegs wächst überproportional stark und hat sich den letzen Jahren jeweils verdreifacht (siehe Grafik). Unsere Angebote sind Mobile Doodle, und native Apps für iPhone und Android. Auf Android und Mobile Doodle kann Werbung gebucht werden.

Schweiz: Terminplanung dauerhaft in den Top 10 des Internets

7. Mai 2012

Doodle kann mit einer Monatsreichweite von 864 tausend Unique User auch 2012 seine Position in den Top 10 der Schweizer Internetplattformen behaupten (Quelle: Netmetrix Profile 2012-1). Jeder sechste Schweizer Internetuser nutzt regelmässig die Möglichkeit, Termine effizient und einfach auf Doodle zu vereinbaren und kann in diesem Kontext von Werbetreibenden erreicht werden (Monatsreichweite: 16,3%). Dass sich Doodle-User nicht an Online-Werbung stören, sondern im Gegenteil gerne damit interagieren, zeigte vor kurzem eine Onsite-Befragung auf Doodle. Bereits seit zweieinhalb Jahren (Netmetrix Profile 2010-1) ist Doodle in den Top 10 der Schweizer Websites mit der grössten Monatsreichweite (siehe Grafik) – mit gutschweizerischer Terminplanung.

Darüber hinaus stellt Doodle zusammen mit search.ch das grösste Online-Netzwerk der Schweiz, das Swiss Services Network mit 2,48 Millionen Uniques Users pro Monat.

Das Netmetrix Profile listet zweimal im Jahr auf, wieviele Unique User, also tatsächliche Menschen, die Websites in der Schweiz besuchen. Unique User sind damit die härteste “Trafficwährung” im Internet – in Ergänzung zu den monatlich gemessenen Unique Visitors, die auch Zugriffe von verschiedenen Endgeräten mitzählen und daher leicht höher sind.

Doodle: wenn Online-Werbung nicht stört

20. April 2012

Anfang April 2012 haben wir knapp 500 User in der Deutschschweiz gefragt, was sie von der Werbung auf Doodle halten. Das wichtigste zuerst: Die grosse Mehrheit (73%) stört sich nicht daran. Das ist insbesondere sehr erfreulich als mehr als die Hälfte (51%) die Werbung bewusst wahrnehmen. Mehr als 20% der Doodle-User geben ausserdem an, dass sie auf Werbung klicken, um mehr Informationen zu erhalten, sich zu registrieren oder eine Bestellung auszulösen. Personen, die mehrmals pro Woche Doodle benutzen, fällt die Werbung häufiger auf (80%) und sie interagieren auch häufiger (33%).

Die auffallendsten Werbeformate auf Doodle sind die grossen Hintergrundbilder, Standardformate und die neuartigen Calendar-Ads (siehe Grafik). Relevante Informationen und Gewinnspiele sind auf Doodle besonders beliebt. Als allgemein störend hingegen wird am häufigsten unruhige und zu viel Werbung empfunden. Da Doodle ein sehr aufgeräumtes und ruhiges Umfeld anbietet, lässt sich die grosse Beliebtheit von Werbung auf dieser Plattform leicht erklären.

 

Ein Grossteil der User sieht die Werbung sehr pragmatisch: dank ihr können sie einen nützlichen Dienst gratis nutzen (siehe Grafik) – und erhalten darüberhinaus über die Anzeigen relevante Informationen.

Doodle lebt von der starken viralen Verbreitung durch seine Nutzer und der damit kontinuierlich steigenden Reichweite. Doch die Doodle-Gemeinde wächst nicht nur, sondern zeichnet sich darüber hinaus durch interessante soziodemographische und persönliche Merkmale und ein hohes Maß an Zufriedenheit aus*:

  • Doodle wird gleicher Maßen von Männern und Frauen genutzt
  • Mehr als 2/3 der Nutzer haben Abitur oder Studium und sind berufstätig
  • 40% sind aktive Menschen, die mehr Termine selbst initiieren als eingeladen zu werden
  • Doodle-User kommen wieder – die Hälfte von ihnen verwendet den Dienst mehr als einmal im Monat
  • Die Nutzer geben dem Service in Bezug auf Funktionalität, Zuverlässigkeit, Design, Datenschutz und Nutzerfreundlichkeit durchweg Bestnoten.

www.doodle.com gehört zu den zehn grössten Online-Werbeplattformen der Schweiz und verbucht weltweit mehr als 10 Millionen Unique Visitors pro Monat**. Pro Tag werden mehr als 30’000 Umfragen pro Tag neu erstellt, die nach Kategorien zielgerichtet gebucht werden können – via Standardformaten, grossfächem Branding und Spezialintegrationen.

Heute noch buchen!

* Onsite-Befragung von 4.200 Doodle-Nutzern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz im September 2011; AGOF internet facts; NET-Metrix-Audit
**Quelle: Google Analytics

Umfrage: Kalender und Termine sind extrem schlecht organisiert

29. März 2012

Es gibt einfache Tricks für einen übersichtlichen Kalender und sinnvolle elektronische Hilfen für effiziente Terminabsprachen (Tipps: Kalender und Termine clever organisieren). Die meisten Internet-User organisieren sich aber ziemlich rudimentär: von den Teilnehmern einer aktuellen internationalen Umfrage (1) des Online-Terminplaners Doodle wenden 48% keinen einzigen von sieben vorgeschlagenen Tipps für Kalender und Termine an. Besonders die digitalen Hilfsmittel wie der Austausch von Daten mittels elektronischem Kalender oder der Einsatz von Web-Diensten zur Terminplanung werden von 85% der Internet-User nicht eingesetzt. Und das, obwohl etwa ein Fünftel der Befragten zu allen Tipps angibt: „das sollte ich machen“. Frühere Befragungen von Doodle haben gezeigt, dass Internet-User fast eine Woche pro Jahr nur mit Terminkoordination verbringen. Es gibt also großes Potenzial, um bei der Terminkoordination Zeit und Nerven zu sparen.

Ein zentraler Kalender am beliebtesten

Drei der vorgeschlagenen Tipps werden besonders häufig umgesetzt: An erster Stelle steht das ZENTRALISIEREN, also die Verwaltung aller Termine und Daten in einem einzigen Kalendersystem – das tun bereits 38% der Internet-Bevölkerung. Etwas häufiger angewandt wird außerdem das AUFRÄUMEN (Vermeidung von zusätzlichen Randnotizen im Kalender) und das SEPARIEREN (Kalender und To-Do-Liste getrennt halten). Allerdings gibt es vor allem beim SEPARIEREN Diskussionsbedarf: Dieser Tipp wird von 12% als „generell unsinnig“ abgelehnt. Immerhin ein Drittel der Internet-User befürwortt ein Online-Tool für die Terminkoordination oder wendet es bereits an.

Betrachtet man die befragte Internet-Bevölkerung, so lassen sich zwischen den Ländern leichte Unterschiede in der durchschnittlichen Beurteilung der Tipps feststellen: Während die Deutschen am kritischsten sind (Ablehnungsquote von 14%), stehen die Amerikaner den Tipps am seltensten negativ gegenüber (Ablehnungsquote von 8%) und haben mit 45% auch eine insgesamt höhere Zustimmungsquote als der Durchschnitt (40%). Die Briten stechen durch ihre Unentschlossenheit hervor (52% „neutrale“ Antworten), während die Franzosen in allen Metriken genau dem Durchschnitt aller Befragten entsprechen.

Doodle-User sind differenzierter

Eine parallele Befragung von Doodle-Usern (2) zeigt markante Unterschiede: Insgesamt bewertet diese Gruppe, die sich mit dem Thema Terminkoordination schon einmal auseinandergesetzt hat, die vorgeschlagenen Tipps & Tricks etwa doppelt so positiv. Aber auch bei den befragten Internet-Usern überwiegt die grundsätzliche Zustimmung zu den Tipps deutlich die ablehnende Haltung:

94% der Doodle-User wenden mindestens einen und insgesamt deutlich mehr der Tipps an und zeigen sich damit, verglichen mit den Internet-Usern, weit fortschrittlicher und differenzierter. Die drei am häufigsten angewendeten Tipps unter den Doodle-Usern sind das ZENTRALISIEREN, das AUFRÄUMEN und natürlich die VEREINFACHUNG durch die Anwendung von Doodle.

Weitere Informationen zu den von Doodle zusammengestellten Tipps & Tricks für die Organisation von Kalender und Terminen.

(1) Online-Panel-Befragung der Internet-Bevölkerung in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und USA durch Toluna Inc. (2.000 Befragte/gleich verteilt auf die vier Länder)

(2) Online-Befragung der Doodle-User in den USA und Großbritannien (1.000 Befragte)

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