Die feine Kunst des Follow-up

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Photo by Benjamin Child on Unsplash

Versteht sich von selbst: Meetings ohne klares Ziel, mit zu vielen TeilnehmerInnen oder einer vollgestopften Tagesordnung sind unproduktiv. Aber warum gibt es richtig gute Meetings, die zu nichts führen? Stellt euch vor: Das Brainstorming ist brillant, die Strategie auf dem Punkt, die Synergien grandios. Und dann … nichts. Wenn das nächste Meeting ansteht, fangt ihr wieder bei Null an. Passiert in Unternehmen immer wieder. Und für alle, die in diesem Hamsterrad laufen, kann die Situation extrem frustrierend werden. Die gute Nachricht: Gegen schlechte Meetings gibt’s ein Mittel. Um euch nicht lange auf die Folter zu spannen: Ein richtig gutes Meeting braucht ein richtig gutes Protokoll. Wenn ihr euch an die folgenden fünf Regeln zum Protokoll schreiben haltet, lauft ihr nicht Gefahr, dass das Gefühl eines ergebnisreichen Meetings bis zum Ende des Tages verpufft.

Die Nummer-1-Regel für gute Protokolle

Die beste Art, ein Meeting zu protokollieren ist … es zu protokollieren. Hört sich einfach an, wird aber meist vergessen. Nach einem Meeting ein Ergebnisprotokoll mit einer Zusammenfassung und den nächsten Schritten an dein Team zu verschicken, sollte dir in Fleisch und Blut übergehen. So einfach kann’s sein. Sogar ein – nennen wir es „Bruchstückprotokoll“ – ist besser als gar keins.

Fokus, Fokus, Fokus

Aber wenn du wirklich das Beste aus deinem Protokoll herausholen willst, fängt die Arbeit bereits vor deinem Meeting an. Achte darauf, dass dein Meeting eine straffe Tagesordnung und ein klares Ziel hat. Vielleicht wollt ihr das Problem eines Kunden lösen oder ein Projekt effizient skalieren. Das Ziel sollte dein Meeting steuern und genauso dein Protokoll. Bei Meetings darf man sich verzetteln, in Protokollen nicht. Haltet während des Meetings immer mal wieder inne, definiert nächste Schritte und stimmt ab, wer für was verantwortlich ist. Wenn das Meeting gut läuft und ihr so richtig gut in Fahrt seid, ist es schwer, zu pausieren. Aber ohne konkrete nächste Schritte ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass nach dem Meeting nichts passiert.

Für jede Aufgabe eine Person, die für dafür verantwortlich ist

Delegiere jedes To-do an eine Person und nicht an ein ganzes Team oder eine Abteilung. Du wirst erstaunt sein, wie das die Dinge ändert. Es hat bei Steve Jobs funktioniert und wird auch für dich funktionieren. Wenn in seinen Meetings ein To-do aufkam, delegierte Jobs es sogleich an eine DRI (Directly Responsible Individual in Apple-Sprache, eine direkt verantwortliche Person). Jobs‘ ehemalige Mitarbeiterin Gloria Lin bestätigt: Die Leute fanden diese Vorgehensweise super! Lin erklärt: „Es geht hierbei eher um Verantwortung als um Rechenschaft. Wenn du das Gefühl hast ‚das ist mein Baby‘, dann ist dir sehr wichtig, dass die Aufgabe erledigt wird.“ Stimmt für jede Aufgabe eine Deadline ab, aber eine konkrete. Die altbekannte „Bis-zum-nächsten-Meeting-Deadline“ funktioniert nicht immer. Manche Aufgaben brauchen mehr Zeit; einfache oder dringende Aufgaben brauchen eine kurze Deadline.

Das Fine-Tuning

Nach dem Meeting sollte das Protokoll innerhalb 24 Stunden bei den Teilnehmern sein. Achte darauf, dass das Protokoll Aufgaben enthält, die, wenn nötig, in einzelne Schritte oder Phasen heruntergebrochen werden können. Jeder Aufgabe sollte eine DRI und eine Deadline zugewiesen werden. Aber damit nicht genug. In den kommenden Tagen oder Wochen solltest du regelmäßig mit deinem Team sprechen und sicherstellen, dass alle To-dos abgearbeitet werden. Ein Protokoll wird normalerweise per E-Mail verschickt, aber das Nachfassen bei einzelnen Personen sollte vielleicht nicht unbedingt über E-Mail erfolgen. Durchschnittliche Angestellte erhalten 120 E-Mails pro Tag. Wer per E-Mail nachfasst, kann leicht in der vollen Inbox untergehen. Ein Tipp: Aufgaben kannst du auch in einen Kalender oder eine Task-Manager-App eintragen. Wenn du zum Meeting per Doodle eingeladen hast, kannst du die Teilnehmer anschließend über die Direct-Message-Funktion kontaktieren oder über Doodle automatische Erinnerungen terminieren. Das soll dir nicht das Gefühl geben, du würdest micromanagen. Zu prüfen, wie es um die Abwicklung aktueller Aufgaben steht, ist eine gute Möglichkeit, dein Team zu supporten.

Das große Ganze im Blick behalten

Und last not least sollte man nicht nur ein Protokoll zum Meeting schreiben, sondern auch mit den Kollegen besprechen, was sie vom Meetingprozess selbst halten. Was funktioniert? Was nicht? Sollte das Strategie-Meeting mit weniger Teilnehmern stattfinden? Trefft ihr euch in regelmäßigen Abständen im Team zum Thema X, obwohl das besser Aufgabe für eine Taskforce wäre? Wenn du auf intelligente Weise nachfasst, welche Aufgaben zu erledigen sind, wie der Meetingprozess ankommt (und diesen ggf. optimierst), gewinnst du ruckzuck wertvolle Arbeitszeit.

Jessica Miller is an Australian writer currently based in Berlin.

 

To-do: eine bessere To-do-Liste schreiben

Egal ob auf Papier oder in der App: Wahrscheinlich schreibst du irgendeine Art von To-do-Liste, um dich bei der Arbeit nicht zu verzetteln. Schließlich ist die To-do-Liste eines der bekanntesten und meist genutzten Produktivitätstools. Aber macht sie uns tatsächlich produktiver? Schon – aber nur, wenn wir sie intelligent verfassen und nutzen. Und dieses „Aber“ ist groß: Oft sind unsere To-do-Listen überlang, viel zu ehrgeizig, zeigen keine Prioritäten auf und verursachen Schuldgefühle. Wenn du das Gefühl hast, dass dich deine To-do-Liste beherrscht (anstatt umgekehrt), solltest du dir die folgenden Alternativen anschauen. Vielleicht geben sie dir neue Ideen, wie du planen und deine Zeit einteilen kannst.

Die Wenn/Dann-Liste

Etwas, das wir alle machen: Wir schreiben unrealistische To-do-Listen, die mit einem Workout um 5 Uhr morgens beginnen und weitergehen mit „Steuererklärung abschicken,“ „Krimi schreiben“ und „Inbox komplett aufräumen“ – alles bis zum Ende des Tages, versteht sich. Manchmal schafft man es, hinter all diese Dinge auf solchen Listen einen Haken zu setzen. Aber manchmal kommt das Leben dazwischen … und mischt unsere sorgfältig erstellten To-do-Listen gründlich auf. Dann hilft die Wenn/Dann-Liste:

Wenn das Meeting länger dauert, schreibe ich nur ein Kapitel für den Bericht statt zwei.

Wenn ich früh im Büro bin, verbringe ich zehn Minuten damit, meinen Schreibtisch aufzuräumen.

Wenn ein Kunde absagt, kümmere ich mich um die liegengebliebenen Rechnungen.

Diese Liste bietet dir eine machbare Aufgabe; unabhängig davon, wie gut oder schlecht der Rest des Tages verläuft.

Tipp: Überlege dir reichlich „Wenn“-Szenarios, während du deine Liste schreibst. So bist du für mehr Eventualitäten gerüstet.

Die 1-3-5-Liste

1, 3, 5 – das sind drei kleine Zahlen, die einen großen Unterschied in deinem Arbeitstag machen könnten. So funktioniert’s: Jeden Tag definierst du eine größere Sache, die du abarbeiten möchtest. Zum Beispiel eine Präsentation vorbereiten. Dazu schreibst du drei mittelgroße Dinge auf. Wie die Tagesordnung für ein Meeting machen. Gefolgt von fünf kleinen Dingen. Das kann zum Beispiel das Verschicken einer E-Mail sein. So verkürzt du deine Liste auf neun wesentliche Aufgaben und planst deine Zeit effektiver. Wer mit zu langen To-do-Listen arbeitet, springt öfter von Aufgabe zu Aufgabe, ohne jemals eine abzuschließen. Mit dieser verkleinerten Liste ist die Chance größer, dass du hinter jeden Punkt einen Haken setzten kannst.

Tipp: Arbeitest du in einem dynamischen Umfeld, in dem Aufgaben oft spontan auf deinem Tisch landen? Plane diese Spontaneität in deine 1-3-5-Liste, indem du täglich ein paar der neun Punkte leer lässt.

Die Bereits-gemacht-Liste

Zwei große Unterschiede gibt es zwischen der To-do-Liste und der Bereits-gemacht-Liste: Meistens schreibst du deine To-do-Liste am Morgen. Die Bereits-gemacht-Liste schreibst du am besten am Ende des Tages. Außerdem besteht die To-do-Liste aus noch offenen Punkten. Die Bereits-gemacht-Liste enthält die Aufgaben, die du bereits abgeschlossen hast. Sie zeigt, was du erreicht hast. Hört sich das nicht besser an, als auf eine Liste voller noch zu erledigender Dinge zu starren? Aber es handelt sich bei dieser Liste nicht nur um eine Wohlfühlübung. Eine Bereits-gemacht-Liste zeigt nicht nur deine Errungenschaften auf. Sie dokumentiert auch, welche Aufgaben noch warten. Wenn auf deiner Bereits-gemacht-Liste steht, dass du ein großes Projekt abgeschlossen hast, dann ist es Zeit für den nächsten Schritt: zum Beispiel den Kunden informieren und Feedback einholen.

Tipp: Schau dir deine Bereits-gemacht-Listen am nächsten Morgen erneut an. So weißt du, was du erreicht hast, und kannst entsprechend planen.

Unsere Autorin Jessica Miller kommt aus Australien und lebt zurzeit in Berlin.

 

Meekan für Microsoft-Teams

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Meekan ist der schlaueste KI-Terminplaner der Welt. Er vergleicht Kalender innerhalb von Sekunden und ermittelt die beste Zeit für dein Meeting. Meekan ist kostenlos. Du findest ihn bei Microsoft Teams, Slack und Hipchat.

Und wie funktioniert Meekan?

Meekan verknüpft die Kalender aller Beteiligten und schlägt euch per Chat die beste Zeit für euer Meeting vor. Damit er immer den besten Termin ermitteln kann, lernt Meekan, wann ihr verfügbar seid und welche Vorlieben ihr habt. Sogar die Teams mit den vollsten Kalendern kommen so ganz einfach mit unterschiedlichen Terminen und Verfügbarkeiten klar.

Füge unseren Bot zu Microsoft Teams hinzu und frag einfach in normalem Deutsch nach einem neuen Meeting:

@Meekan, bitte mach vor Freitag ein Kick-off-Meeting mit Jan und Marie aus.

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Meekan kümmert sich um das Wer, Was, Wann und Wo. Also einfach um alles.

Er vergleicht alle Kalender und findet die besten Termine. Er hat die unterschiedlichen Zeitzonen im Blick und sorgt dafür, dass sich niemand für ein Meeting um drei Uhr morgens den Wecker stellen muss.

Hast du Meekans Vorschläge gecheckt und einen Termin gebucht? Dann synchronisiert er ruckzuck die Kalender aller Teilnehmer. So einfach ist das.

Wir haben ein paar Beispiele für dich, wie du Meekan bittest, deinen Terminplan zu managen. Denk daran, er lernt jeden Tag neue Fragen und Wendungen (bisher sind es schon Tausende!), die Liste ist also noch keinesfalls vollständig.

Stell Fragen zu deinem Terminplan: @Meekan, wann kann ich am Donnerstag?

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Oder zum Terminplan der anderen (was deren Zustimmung erfordert): @Meekan, wann hat Jan morgen Zeit?

Ändere zugesagte Termine: @Meekan, ändere meinen 13-Uhr-Termin.

Finde schnell einen geeigneten Raum und buche ihn: @Meekan, welche Räume sind gerade frei?

… oder frag Meekan nach einem Termin, der allen passt: @Meekan, mach nächste Woche einen Termin für den Projektstart mit Louisa ab und finde dafür einen Raum.

Meekan arbeitet direkt aus Microsoft Teams herau

Du brauchst nicht endlos in diversen Kalendern zu stöbern oder mit all deinen Kollegen zig E-Mails hin- und herzuschicken.

Meekan gibt dir den perfekten Kalenderüberblick und tägliche und wöchentliche Zusammenfassungen. Und er schlägt Alarm, wenn du einen Termin zweimal belegt hast. Er kann Antworten einholen, Erinnerungen versenden und sogar Flüge für dich finden.

Er ist der schlaueste KI-Terminplaner der Welt und er ist bereit, loszulegen.

Über 35.000 Teams weltweit schwören auf das Termin-Tool. Meekan ist kostenlos und funktioniert mit Office365, Google und iCloud.

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Frag Meekan nach freien Konferenzräumen.

Investition in Kalender-Tools – Tamedia und Doodle im Strategie-Talk

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Tilman Eberle (VP Marketing at Doodle AG) spricht mit Samuel Hügli (CTO & Head of Ventures at Tamedia) und Gabriele Ottino (Managing Director Doodle AG) über die Zukunft und den globalen Ausbau von Doodle. Ziel ist es, in den nächsten Jahren die Grenze von 500 Millionen Usern zu knacken und dabei ein attraktives Bezahl-Produkt zu entwickeln.

Eberle: Welche Position hat Doodle innerhalb des grössten Schweizer Verlagshauses Tamedia?

Hügli: Die Bedeutung von Doodle für Tamedia ist mehrschichtig. Das Tool wird mittlerweile von rund 200 Mio. Menschen jedes Jahr genutzt, das ist enorm. Zudem ist Doodle längst kein Freizeit-Tool mehr, als was es ursprünglich entwickelt wurde. Doodle ist in vielen Firmen zu einer Notwendigkeit geworden.

“Wir sehen in Doodle ein riesiges Wachstumspotenzial”

Meine Assistentin, beispielsweise, könnte sich das Leben ohne Doodle nicht mehr vorstellen – respektive müsste viel mehr Zeit für den ganzen Abgleich einsetzen. Das geht Millionen von Professionals weltweit genau gleich. Und schliesslich ist Doodle tatsächlich die einzige globale Marke im Portfolio von Tamedia.

Kurz: Wir sehen in Doodle ein riesiges Wachstumspotenzial, und das in dreierlei Hinsicht: Anzahl User, Anwendungsbereiche mit neuen Funktionen sowie dem Gesamtwert der Firma.

Eberle: Wie äussert sich die internationale Ausrichtung von Doodle?

Hügli: Das fängt beim Team an: Doodle hat ein Büro in Zürich, Berlin, Tel Aviv, und Belgrad – das prägt ein multikulturelles Unternehmensklima, das wir sehr unterstützen.

“Unsere Produktentwicklung ist wie ein Think-Tank.”

Doodle-Team ist für mich besonders, weil wir viele unterschiedliche Denkweisen miteinander vereinen. Aus Berlin und Tel Aviv bekommen wir sehr oft Feedback, auf das wir mit unserer Perspektive nicht gekommen wären. Das ist ein grosses Potenzial und ich persönlich sehe unsere Produktentwicklung wie einen Think-Tank. Das ist auch notwendig, schliesslich kommen unsere Nutzer ja auch aus der ganzen Welt.

In der Schweiz kennt und nutzt Doodle fast die gesamte “Internetbevölkerung”, aber im Ausland gibt es mittlerweile viel mehr Nutzer als im Heimmarkt. Die Unterschiede zwischen den Ländern sind jedoch nicht nur bezüglich der Anzahl von Nutzern gross: so sehen wir beispielsweise in den USA einen Markt, der wesentlich empfänglicher ist für professionelle Bezahlangebote. Da können wir auch hinsichtlich der Internationalisierung von Tamedia dazulernen.

Eberle: Was sind die Pläne für Doodle in den nächsten Jahren?

Ottino: Wir werden den Funktionsumfang von Doodle vor allem für die professionellen Anwender konsequent ausbauen. Das bedeutet, wir werden immer mehr Anwendungssituationen im Büroalltag mit dem Tool abdecken. Heute bieten wir mit Doodle bereits die Terminabstimmung in kleinen und grossen Gruppen sowie Abstimmungen per Text-Umfragen. Zudem ermöglicht die Kalenderanbindung, Termine gleich zu synchronisieren und Teilnehmer aus dem Kalender heraus  einzuladen.

“Die Produktentwicklung wird in den nächsten Monaten so richtig spannend.”

Premium Doodle bietet Erinnerungsfunktionen und Branding für Firmen, MeetMe unterstützt 1:1 Meetings und der intelligente Chatbot Meekan assistiert Teams in Slack und Microsoft Teams. In all diesen Bereichen wird es in den nächsten Monaten und Jahren richtig spannend.

Hügli: Dabei wollen wir massiv wachsen und haben uns zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren 500 Millionen Menschen mit dem Tool zu erreichen. Auf diesem Weg werden wir neben dem Gratis-Modul auch sehr stark in ein neues Premium-Doodle Modul investieren. Doodle ist bereits heute mitten in der Umwandlung von einer über Dritte via Werbung finanzierten Media-Plattform zu einer SaaS-Plattform, die direkt von den Nutzern bezahlt wird. Zur Beruhigung aller Gratis-Nutzer: die Grundfunktionen von Doodle werden immer kostenlos bleiben.

“In den nächsten Jahren wollen wir mit Doodle 500 Millionen Menschen jährlich erreichen.”

Eberle: Wie unterstützt Tamedia Doodle finanziell?

Hügli: Wir haben Doodle gerade eine Investition zugesprochen, basierend auf einem ehrgeizigen und strategischen Entwicklungs- und Wachstumsplan. Damit haben wir grosses Vertrauen in die Entwicklungschancen ausgesprochen und freuen uns bereits auf die Resultate.

Tamedia will dabei ganz bewusst ein unternehmerisches Wagnis eingehen – der Blick auf unser Gesamtportfolio zeigt deutlich, dass wir mit Doodle neue Wege versuchen zu gehen.

Eberle: Was werden die Entwicklungen für Doodle bedeuten?

Hügli: Doodle wird sich dadurch an allen drei Standorten dynamisch entwickeln und massiv wachsen – weitere spannende Schritte werden folgen. Wir wollen diese Chance nutzen und zeigen, dass die Zeit für bezahlte Nutzung von Produktivitätstools reif ist. Wir sind dabei nicht alleine unterwegs, Beispiele wie Monday, Atlassian, Dropbox oder Evernote zeigen diesen Weg auf.

“Wir sind stolz darauf, dass jeder einzelne bei Doodle wirklich mitgestalten kann.”

Ottino: Zudem haben wir in den vergangenen Wochen verschiedene Schlüsselpositionen besetzt: Jack ist als CPO für das Produkt verantwortlich und Jens leitet als CTO unser Engineering Team.  Gleichzeitig bauen wir das Data-Analytics und Engineering-Team erheblich aus. Zum Glück erreichen uns stets extrem gute Kandidaten. Wir sind stolz darauf, dass man bei Doodle wirklich mitgestalten kann, statt nur ein kleines Rädchen im Getriebe eines grossen Konzerns zu sein.

Eberle: Wie profitieren die Doodle-Nutzer davon?

Ottino: Die Nutzer profitieren von immer effizienteren Funktionen, um Meetings zu organisieren. Ein wichtiger Bereich sind die Module auf Basis künstlicher Intelligenz unserer Tochterfirma Meekan aus Israel, mit denen sich Termine viel schneller und einfacher planen lassen – wir nennen das «Smart Scheduling». Dabei haben Nutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Lösungsvarianten auszuwählen, die alle das Ziel haben, die Planung, Erstellung und Durchführung von Meetings zu vereinfachen.

“Die Automatisierung rund um den Kalender bietet noch ein riesiges Feld neuer Anwendungen!”

Wir und über 10’000 Nutzer täglich verwenden heute die Version des Smart Scheduling durch Meekan bereits und sind immer wieder beeindruckt, wie schnell und sinnvoll der Bot den besten Time-Slot für ein Meeting findet. Hier ist noch ein riesiges Feld neuer Anwendungen möglich vor allem bei der Personalisierung der vorgeschlagenen Termine und bei der automatischen Verwaltung des Kalenders.

Hügli: Die über 200 Millionen zufriedenen Nutzer – viele davon sind regelrechte Doodle-Fans – ermöglichen es uns weiter in die Entwicklung, das Design und den Support von Doodle und Meekan zu investieren.

Eberle: Sam, du leitest ja den Bereich Technology & Ventures von Tamedia. Inwiefern gibt es Gedanken dazu, weitere Start-ups ins Tamedia Portfolio zu integrieren?

Hügli: Im Ventures-Bereich suchen wir ständig nach neuen Startups und sind gewillt, diese Firmen mit unserem Know-how, Netzwerk und unseren finanziellen Möglichkeiten zu begleiten. Wir planen im Moment vor allem Investitionen im Fintech-Bereich.

“Neben den bestehenden Bereiche planen wir im Moment Investitionen in Blockchain-Startups.”

Besonders die Blockchain-Technologie, die bei vielen dieser Startups zur Anwendung kommt, bietet auch für uns als Medienhaus ganz neue Perspektiven für den Content-Verkauf, die Lizenzierung oder auch das Content-Packaging mit anderen Partnern. Wir wollen da früh dabei sein und hoffen, dass aus dem einen oder anderen jungen Pflänzchen ein grosser Baum werden kann.

Brandingmöglichkeiten für Profis

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Hier könnte deine Marke sein 🙂

Mit Doodle Premium kannst du deine Umfragen so gestalten, wie es am besten zu deiner Firma, deiner Marke oder einfach zu dir passt.

Jede Umfrage, die du erstellst und an Kunden und Kollegen schickst, erhält dein (Firmen-)Logo und selbstgewählten Hintergrund, selbstverständlich ohne Werbeeinblendungen.

Und wie funktioniert es?

Du findest die Brandingeinstellungen im Benutzerkonto oben auf der Seite: du kannst das Doodle-Logo mit deinem oder dem deiner Firma austauschen und ein Hintergrundbild hochladen. Und du kannst eine Farbe wählen, die das Doodle-Blau ersetzt. Diese Einstellungen sind dann auf allen Umfragen, die du erstellst, für alle Teilnehmer sichtbar.

Doodle Premium ist der beste professionelle Terminfindungsdienst, den wir kennen, und wird von mehr als 25 Millionen Nutzern verwendet. Wenn du noch kein Premium Doodler bist, starte jetzt deinen gratis 30-Tagetest.

Try it out

Joladidoodle in den Alpen

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Anfang Februar haben wir das gesamte Doodle Team zusammengetrommelt für unser jährliches Team Event. Wir haben es geschafft, alle Leute aus den vier Büros (Zürich, Berlin, Tel Aviv und Belgrade) an einem Ort zu versammeln. Aber wer, wenn nicht wir sollte es schaffen, ein passendes Datum für so einen Anlass zu finden?

Ganz schön viele Doodle an einem Ort. Genauer gesagt in Grindelwald, in den Schweizer Alpen. Zwei Tage haben wir mit Workshops, wilden Schlittenfahrten und mehr als leckerem Käsefondue in Grindelwald verbracht.

Hier ein kleiner Einblick in unseren Retreat Day 2018 mit den schönsten Momenten und Gesichtern, die sich sonst hinter ihren Bildschirmen verstecken, um das Beste aus Doodle zu machen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Doodle auf der AMP Konferenz 2018 -boom!

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Photo by Jace Grandinetti on Unsplash

Wir sind total begeistert, dass wir angefragt wurden auf der diesjährigen AMP-Konferenz zu präsentieren. Michael Würgler ist unser Doodler auf der AMP 🙂

Das AMP-Projekt ist eine Open-Source-Initiative, die darauf abzielt, das Web für alle besser zu machen, indem es schnellere Webseiten erstellt, die plattformübergreifend bessere Leistungen erbringen. In letzter Zeit hat Google daran gearbeitet diese Strukturen in Google Mail zu integrieren und Doodle durfte einige Anwendungen für den neuen Prototypen entwickeln.

Das heisst ganz konkret: die E-Mails der Zukunft werden keine statischen HTLM Gebilde mehr sein, die einmal gelesen in der Inbox vor sich hin vegetieren. Genau das Gegenteil wird passieren – E-Mails werden dynamischer, sie werden lebendiger und verändern sich auch noch nachdem man sie erhalten hat. AMP für E-Mails ermöglicht es, dass sie sich auch nach dem Öffnen und Lesen selbst aktualisieren und auf den neuesten Stand bringen.

Und was hat das mit Doodle zu tun?

Updates zu den Umfragen sind jetzt auch in deinem Posteingang zu finden. Und damit meinen wir nicht Benachrichtigungen oder anderen Push Nachrichten. Du bekommst eine E-Mail und diese aktualisiert sich regelmässig, sobald etwas in der Umfrage passiert. Es nimmt wer an der Umfrage teil? Super, deine E-Mail aktualisiert sich mit dem aktuellen Stand. Und auch alles andere kannst du direkt über diese eine E-Mail erledigen: eine finales Datum wählen, eine Umfrage schliessen. Die anderen Teilnehmer informieren. Das alles geht, ohne dass du zurück zu Doodle musst. Einfach die Mail öffnen und auf dem allerneuesten Stand sein. So wird das Bearbeiten und Verwalten deiner Umfragen noch schneller und effizienter für dich.

Wir warten darauf, dass Google AMP für Email auf den Markt bringt und dann können wir loslegen und euch alle unsere coolen AMP Projekte präsentieren und Doodle noch besser machen. Wir können es kaum erwarten.

Interessierst du dich für das AMP-Projekt und willst du mehr von Michael über die Umsetzung bei Doodle erfahren. Dann ist hier das Video der Präsentation. Los geht’s bei 6:30 (vorher und nachher ist natürlich auch spannend)