Wie sicher ist Doodlen?

Wir werden immer wieder gefragt, wie sicher Doodle eigentlich ist. Immerhin geben Sie Ihren Namen und zum Teil Ihre E-Mail-Adresse „im Internet“ an und können in der Regel die Umfrageeinträge anderer Teilnehmer sehen. Die Antwort ist einfach: eine Doodle-Umfrage ist genauso sicher, wie ihre Handhabung durch den Anwender (siehe Artikel der Doodle-Gründer Paul E. Sevinç und Michael Näf). Je nach Situation bietet sich eine mehr oder weniger offene Umfrage an, und für manche Aufgabenstellungen ist Doodle schlicht nicht geeignet.

Für uns steht Sicherheit an oberster Stelle, und wir regeln sie in unserer strengen Datenschutzrichtlinie. Ziel von Doodle ist es, das Mass an E-Mails für die Terminkoordination auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Die Daten, die dabei anfallen, werden streng vertraulich behandelt und nicht weitergegeben. Doodle verschickt kein Spam. Punkt.

Hier haben wir ein paar Tipps, mit denen Sie noch sicherer doodlen können:

  • Wählen Sie bei der Erstellung die Option versteckte Umfrage: so sieht nur der Administrator, wer sich in die Umfrage eingetragen hat.
  • Veröffentlichen Sie den Link zu einer vertraulichen Umfragen nicht im Internet (z.B. auf Facebook, einem Blog oder auf Twitter).
  • Lassen Sie Doodle die Umfrage verschicken: so erhält jeder Teilnehmer einen persönlichen Link, und der Umfrageersteller behält die Kontrolle über die Anzahl Teilnehmer (setzt ein gratis MyDoodle-Konto voraus).
  • Erwägen Sie die Sicherheitsoption unserer Firmenlösung Branded Doodle. Mit dieser kostenpflichtigen Option wird zusätzlich der Verkehr zwischen Ihrem Browser und den Doodle-Servern verschlüsselt.
  • Für politische Meinungsumfragen ist Doodle nicht die richtige Wahl.

Aktueller Anlass für diesen Blog-Beitrag ist ein Artikel in der jüngsten Sonntagszeitung, in dem von einer Weisung an die Mitarbeiter der Schweizer Bundesverwaltung, Doodle nicht zu verwenden, die Rede ist. Wir haben beim Informatiksicherheitsbeauftragen des Bundes und dem explizit erwähnten Departement VBS nachgefragt, und uns wurde bestätigt, dass eine solche Weisung nicht existiert und auch auch nicht geplant ist. Auch dem Magazin inside-it.ch wurde dies auf Nachfrage bestätigt.

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