Umfrage: Das Mobiltelefon als Effizienztool

Eine aktuelle Befragung von mehr als 1.400 Doodle-Usern bestätigt den generellen Siegeszug der Smartphones: Das klassische Handy stirbt aus und die Smartphone-User sind schon jetzt täglich mehr als eine Stunde online. Aufgaben im Bereich Organisation und Zeitmanagement werden inzwischen mit dem Telefon erledigt, wie das Verwalten von Kalender, Kontakten und E-Mails. Die Befragten zeigten sich von Webseiten, die nicht mobil-optimiert sind, deutlich mehr genervt als von Werbung auf dem Mobiltelefon. – Das sind klare Signale an die Betreiber, dem Zugriff auf ihre Internetseiten via Telefon mehr Beachtung zu schenken.

Die Umfrage wurde von Doodle im März 2011 in den USA, in Deutschland, der Schweiz und einigen anderen Ländern durchgeführt. Anlass für die breit angelegte User-Befragung war die stark zunehmende Nutzung von Doodles Mobilversionen, die von den Anwendern sehr gute Noten bekommen (siehe unten). Überrascht waren wir von der geringen Bekanntheit der Doodle Mobilversionen – hier besteht Nachholbedarf, um das Potenzial in diesem Bereich optimal zu nutzen.

Die Resultate im Detail

Die meisten Befragten nutzen hauptsächlich ein Smartphone mit Touchscreen (41%), 36 Prozent ein Smartphone ohne Touchscreen und noch 23 Prozent ein klassisches Handy (siehe Grafik 1). Unter den Smartphones dominiert das iPhone mit 49 Prozent, gefolgt von Android (28%), BlackBerry (11%) und weiteren Systemen.

Grafik 1: Was für eine Art Mobiltelefon benutzen Sie überwiegend? (N=1'425)

Fast alle Smartphone-User sind mit ihrem Gerät online (95%), während dies nur bei 20 Prozent der Nutzer eines herkömmlichen Mobiltelefons der Fall ist. Die angegebene Zeit, die mit dem Mobiltelefon aktiv online verbracht wird, liegt bei durchschnittlich 68 Minuten pro Tag – und zwar zu Wartezeiten, zu Hause, unterwegs, bei der Arbeit oder beim Pendeln (siehe Grafik 2).

Grafik 2: Wann gehen Sie mit Ihrem Mobiltelefon am häufigsten online? (N=1'065; Mehrfachnennungen möglich)

Routenplanung ist die Funktion, die mit 50 Prozent eindeutig am häufigsten auf dem Mobiltelefon gebraucht wird im Vergleich zum Computer oder Tablet (29%). Etwa die Hälfte der Befragten erledigen folgende Aufgaben entweder nur auf dem Mobiltelefon oder ähnlich häufig auf Mobiltelefon und Computer: Kalender (56%) und Kontakte (55%) bearbeiten sowie News lesen (50%). E-Mails werden von einem grossen Anteil der Befragten sowohl auf dem Telefon als auch am Computer gelesen und beantwortet (42%). Hingegen werden Aufgaben (54%) und besonders Doodle-Umfragen (75%) immer noch überwiegend nur am Computer verwaltet (siehe Grafik 3).

Grafik 3: Mit welchem Gerät erledigen Sie folgende Aufgaben überwiegend? (N=1'052)

Wir haben Smartphone-User ausserdem befragt, was sie am meisten nervt, wenn sie mobil online sind. Klarer Spitzenreiter war die mangelnde Optimierung von Webseiten für Mobiltelefone, was als klares Zeichen in Richtung aller Webseitenbetreiber zu verstehen ist. Weitere Mankos konnten auf die Mobiltelefone selber oder die Funknetze zurückgeführt werden, wie Displaygrösse oder schlechte und langsame Verbindung. Die Werbung auf dem Telefon schien gemäss dieser Befragung kein besonderer Stein des Anstosses zu sein (siehe Grafik 4).

Grafik 4: Was stört Sie am meisten, wenn Sie mit Ihrem Mobiltelefon online sind? (N=1'023; Mehrfachnennungen möglich)

Mobile Doodle: Wenig bekannt, aber sehr gut bewertet
Viele Befragte wussten nicht, dass Doodle mobiloptimierte Versionen anbietet, was erklärt, warum die meisten Doodle-Umfragen nach wie vor auf dem Computer verwaltet werden. Wenn Doodle auf dem Mobiltelefon verwendet wird, dann am häufigsten mit der nativen iPhone App (31%), jedoch relativ gleichauf auch die mobile Webversion (28%) sowie die Android App (25%). Die normale Web-Version wird hingegen nur von einem geringen Teil der Anwender auch mobil genutzt (siehe Grafik 5).

Grafik 5: Welche Version von Doodle nutzen Sie hauptsächlich auf Ihrem Mobiltelefon? (N=296)

Drei Viertel (76%) der Anwender bewerten die Mobilversionen von Doodle als gut oder sehr gut und nur ein knappes Zehntel aller Befragten (9%) findet es unwichtig, dass Doodle überhaupt eine Mobilversion des Dienstes anbietet. Kurz zusammengefasst: Mehr als 90% der Befragten misst einer Mobilversion von Doodle grosse Bedeutung bei – und wer Mobile Doodle bereits nutzt, bewertet es überwiegend positiv. Genau hier besteht auch das grösste Potenzial, denn die Bekanntheit der mobilen Dienste von Doodle ist derzeit deutlich geringer als erwartet. Ein klarer Auftrag an unsere Kommunikation und Produktentwicklung!

Update: gestern wurde auch der Sonderreport NET-Metrix-Mobile 2011-1 veröffentlicht, der unsere Erkenntnis bestätigt, dass das Mobiltelefon zunehmend zu einem alltäglichen Arbeitsgerät wird.

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