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Meetings in der Zukunft: nicht wann, sondern wie wir zusammenkommen

Bei Doodle geht es gute Meetings, ganz egal, wo sie stattfinden. Als Tech-Unternehmen mit Büros in Berlin, Belgrad, Zürich und Tel Aviv leben wir Remote Work und finden, Zusammenarbeit kennt keine Grenzen.

Videokonferenzen bergen nicht nur technische Tücken. Wer im Hochsommer an einem formellen Geschäftstermin teilnimmt, freut sich innerlich, dass er zum schicken Hemd wenigstens die kurzen Bermudashorts tragen kann. Gleichzeitig hofft man, dass man nicht von seinem Stuhl aufstehen muss und das sommerliche Outfit unfreiwillig präsentiert. Die Situation kennst du? Dann sind Videokonferenzen nichts Neues für dich. Remote Work und Remote Meetings sind heutzutage nichts Neues mehr. Wenn man sie richtig angeht, können sie effizient sein und Spaß machen. Interessant ist ein Blick in die Zukunft: Welchen Einfluss werden neue Technologien auf unsere Meetings und generell auf unsere Kommunikation im Job haben? Wird es persönlicher, individueller und effizienter?

Bis gleich (per Hologramm)!

Die übliche Verdächtige hier ist die Virtual Reality (VR). So vielversprechend sie für die Gaming-Industrie ist – VR kann auch Videokonferenzen verbessern. Oder besser gesagt: komplett verändern. Die Idee ist, dass sich alle Teammitglieder an einem virtuellen Ort treffen, mit der VR-Brille auf der Nase. Anstatt die Kollegen nur von der Schulter aufwärts zu zeigen, projizieren Technologien für Gesichtserkennung und Körperbeobachtung Hologramme eines jeden Teilnehmers, replizieren so Bewegungen und Gesichtsausdrücke und lassen die Hologramme interagieren. Das ist im Grunde das, was Microsoft entwickelt: Die Technologie heißt Holoportation und wird definitiv an vielen Arbeitsplätzen und in vielen Haushalten sehnsüchtig erwartet.

headsetvr

Augmented Meetings

Während Virtual Reality unsere zukünftigen Meetings an den sonderbarsten – oder (je nach deiner Vorliebe) unscheinbarsten – Orten ausrichtet, kann Augmented Reality (AR) unser Videokonferenzerlebnis mit visuellen Elementen bereichern. Egal, ob sie auf den Bildschirm oder durch AR-Brillen projiziert werden: Alle Teilnehmer können diese visuellen Elemente sehen. Erinnerst du dich an die Pokémon-Go-Hysterie? Stell dir einmal vor, du könntest anstatt der kleinen Pokémons Dokumente oder 3D-Designs sehen (ähnlich denen, die schon heute Medizinstudenten und dem Ingenieurnachwuchs helfen). Dieses schnelle Video von Zugara, einem kleinen Unternehmen aus Los Angeles, veranschaulicht, wie AR-Streaming aussehen könnte.

Virtuelle Realität oder virtueller Wahnsinn?

Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Technologien in naher Zukunft mit dem Konzept des Remote Arbeitens verbunden sein werden? Die Effizienz und der Erfolg solcher Meetings werden wahrscheinlich von der Präzision abhängen, mit der die Hologramme dargestellt werden, und von der Schnelligkeit, mit der das 3D-Umfeld und andere visuelle Elemente dargestellt werden können. Außerdem hängt ein vermehrter Einsatz von VR und/oder AR beim Remote Arbeiten auch davon ab, in welche Richtung sich Unternehmenskulturen entwickeln. Je mehr Unternehmen auf Remote Work setzten, um so wahrscheinlcher ist es, dass neue Technologien voran getrieben werden. Interessanterweise scheint in den USA der Trend dahin zu gehen, dass mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern auch Remote Work anbieten, zeitgleich die großen Unternehmen dieses Konzept schon wieder überdenken.

Natürlich gibt es auch Skeptiker, die wichtige Fragen zu den potenziellen Absichten von VR- und AR-Technologien stellen. Es ist wie bei jeder anderen Erfindung, die einen Paradigmenwechsel einleitet: Es wird auf jeden Fall viel diskutiert werden.

Die Zukunft bleibt definitiv spannend. Ziel sollte es immer sein, dass die Art und Weise, wie diese oder andere Technologien genutzt werden, Menschen ausschließlich näher zusammenbringt. So war es bei der Technologie für Videokonferenzen der Fall. Und wenn wir weiterhin unentdeckt unsere Jogginghose oder Shorts tragen könnten, bei wichtigen Geschäftsterminen, dann wäre das perfekt.

By Justina Poskeviciute

Justina is an awesome writer living in Budapest.

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