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Der Einsatz künstlicher Intelligenz im Alltag: Verstehen und Verstanden werden

Die Planung von Meetings ist die perfekte Aufgabe für künstliche Intelligenz. Um in unsere Arbeitsprozesse integriert zu werden, steigen die Anforderungen an KI stetig.

Wie künstliche Intelligenz, die uns umgibt, den Menschen hilft effizienter zu sein.

Terminplanung – eine Aufgabe, die viele Menschen als nervig und frustrierend empfinden und der Teil des täglichen Lebens, von dem viele hoffen, er würde sich von selbst machen. Und es gibt Hoffnung, denn genau hierfür gibt es Doodle und den Meekan Chatbot, um diese Aufgabe zu übernehmen. Die Vereinfachung der Terminfindung ist unser Ziel. Bevor es kompliziert wird, einen passenden Termin fürs nächste Meeting zu finden, ist er mit Hilfe von Doodle und Meekan schon gefunden. Das geht jedoch nur mit Hilfe künstlicher Intelligenz, die auch bei uns eingesetzt wird. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff? Wie und wo wird sie eingesetzt?

Erfahre mehr, über die Herausforderungen beim Einsatz KI und wo sie einen wertvollen Beitrag leistet, unser aller (Arbeits-) Leben einfacher und effizienter zu gestalten. Künstliche Intelligenz hat nichts mehr mit Science Fiction zu tun, sondern ist in vielen Bereichen bereits unser täglicher Begleiter.

Wie sieht es in der Realität aus? In der Arbeitswelt und auch im Privatleben nutzen wir modernste Technologien. Programme und Apps auf dem Handy helfen uns beim Organisieren und sie optimieren unser Leben, damit wir möglichst produktiv sind. Die meisten Menschen wissen jedoch auch, dass die Technologie oft an ihre Grenzen stösst und es frustrierend sein kann, wenn man die Zeit doch mit einfachsten Dingen verschwendet, weil die Technik einem nicht weiterhilft. Ein Meeting mit einem grossen Team? Kalender abgleichen und Verfügbarkeiten jedes Einzelnen abfragen? Da ist Frustpotential für alle vorprogrammiert. Oder doch nicht?

Was muss künstliche Intelligenz können, um uns das tägliche Leben zu erleichtern? 

Wird KI eingesetzt, um uns die Planung von Meetings und Organisation von Terminen zu erleichtern, dann sind zwei Faktoren entscheidend:

  • menschliche Sprache verstehen
  • künstliche Intelligenz bündeln

Zum Beispiel finden sich auf unseren Handys unzählige Apps, die KI einsetzen. Whats App, Tinder, Google Kalender und Routenplaner – sie alle nutzen künstliche Intelligenz in unterschiedlichster Art und Weise, um einen Standort zu lokalisieren oder zur simplen Worterkennung. Die Anwendung ist jedoch so verschieden, dass man nicht von der einen künstlichen Intelligenz sprechen kann. Die Apps funktionieren isoliert für sich. 

Um einer Gruppe von Menschen zu helfen, ein Meeting zu planen, ist aber genau das gefragt. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz macht es möglich Informationen aus verschiedenen Systemen zu bündeln, ohne dass man selbst mit grossem Aufwand nach einem für alle passenden Termin suchen muss.

Der Einsatz künstlicher Intelligenz im täglichen Leben

Wo wird künstliche Intelligenz eingesetzt? Sie ist aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Auf dem Weg zum Meeting mit einem Kunden findet der Routenplaner die schnellste Route. Welche U-Bahn muss ich nehmen zum Kongress? Hier hilft meist ein Blick aufs Handy. Ein Taxi bestellen via App? Auch hier ist künstliche Intelligenz im Spiel und die Liste, wo uns künstliche Intelligenz begegnet, wird immer länger:

  • E-Mail Spamfilter
  • Kundenservice Chatbots
  • persönliche digitale Assistenten
  • Terminplanung von Meetings
  • Dating Apps, um den passenden Partner zu finden
  • Gesundheits- und Fitnessüberwachung
  • Gesichtserkennung, zum Beispiel bei Snapchat oder Facebook
  • Kaufempfehlungen, basierend auf vorherigen Onlinekäufen
  • Online Werbung
  • Online Vorschläge für Events, an denen auch Kollegen oder Freunde teilnehmen
  • Smart Homes
  • Überwachung zur Vermeidung von Kreditkartenbetrug

Die Liste lässt sich ewig fortsetzen. Hinter allem steckt ein eigenes Programm, ein anderer Anbieter und ein eigenes System. Google Kalender gehört zu Google, der Kundenservice Chatbot wird vom Reiseportal angeboten und bei der Fitness App kann man sich mit dem Facebook Konto anmelden.

Was das alles mit Doodle und der Planung von Meetings zu tun hat? Sehr viel. Denn, die Technik muss in der Lage sein eine Vielzahl von unterschiedlichen Systemen zu vereinen. Viele verschiedene Leute, mit unterschiedlich ausgebuchten Terminkalendern und freien Verfügbarkeiten sind eine Herausforderung, die gemeistert werden muss. Ansonsten ist man wieder an dem Punkt, die die Planung von Meeting so schwierig macht – das manuelle Abfragen von Daten, um die beste Option für alle zu finden. 

Noch vor ein paar Jahren, war es unmöglich, einen Termin zu finden, ohne das man direkten Zugriff auf den Kalender der anderen Person hatte (natürlich ganz abgesehen von dem ewigen Hin und Her per E-Mail oder Telefon). Und man gelangte schnell an die Grenzen, wenn es auf einmal um externe Kunden ging oder wenn nicht nur zwei, sondern zwanzig Personen involviert waren. Heutzutage spielt es keine Rolle, wieviele Leute an einem Meeting teilnehmen und welche Kalender sie benutzen. Den niemand kann davon ausgehen, dass alle den gleichen Kalender verwenden, die kompatibel miteinander sind.

In der heutigen ist es selbstverständlich, dass Menschen Apps für alle Lebensbereiche verwenden. Und die Technik immer mehr in unser Leben integriert wird. Das heisst aber auch, dass Personen, Geräte und die künstliche Intelligenz, die oft hinter der Technik steckt, viel stärker miteinander verbunden sind.

Konkret auf die Planung von Meetings und das Abstimmen von Terminen heisst das: die Aufgabe von künstlicher Intelligenz ist es, Kalender von zum Beispiel fünf Personen abzugleichen. Sie kann erkennen, ob die freie Zeit im Kalender daran liegt, dass jemand in einer anderen Zeitzone ist und es dort Nacht ist. Das wichtigste ist es eine Option zu finden, die für alle passt und dieses als Termin fürs Meeting vorzuschlagen. Diese Aufgabe wird einem abgenommen, es bleibt Zeit für Wichtigeres und führt am Ende zu mehr Produktivität. 

Die menschliche Sprache ist eine Herausforderung für künstliche Intelligenz

Wie so häufig steckt der Teufel im Detail. Die menschliche Sprache ist vielfältig und mehr als nur eine Aneinanderreihung von Worten. Spricht jemand mit einem sarkastischen Tonfall, erkennt ein Mensch das sofort. Künstliche Intelligenz nimmt das Gesprochene jedoch wörtlich und der entstehende Dialog, zum Beispiel mit einem Chatbot vom Kundenservice, wird einen ungewollten Verlauf nehmen. Vielleicht wird es sogar lustig werden, aber so oder so stösst die KI hier an ihre Grenzen. Weicht jemand im Gespräch vom Thema ab, was normal ist, verwendet Doppeldeutiges oder spricht in Metaphern, dann ist das für ein menschliches Gegenüber keine Herausforderung, die KI wird jedoch versagen.
Unternehmen setzen weltweit Hunderttausende von Technikern ein, um an der Verbesserung der semantischen Präzision der KI zu arbeiten. KI muss lernen auch den Tonfall richtig zu interpretieren, denn nur so lässt sich erkennen, ob etwas informativ, scherzhaft, ironisch dramatisch oder nicht ernst gemeint ist. Neben dem Tonfall, muss KI auch die Doppelbedeutung von Begriffen verstehen lernen. Sätze wie „Ich möchte ein Schloss kaufen“ werden dann dem Kontext entsprechend richtig verstanden. In den letzten Jahren wurden hier enorme Fortschritte gemacht. Spracherkennung wird immer besser und Systeme wie Siri oder Alexa könnten ohne sie nicht erfolgreich sein.

Die künstliche Intelligenz ist eingebettet in ein System

KI-Chatbots, wie Meekan, oder digitale Assistenten, wie Siri oder Alexa, sind darauf trainiert, alles zu ignorieren, was wir sagen, bis sie eine Hilfeaufforderung bekommen. Der Grund, warum wir „Siri, wie wird das Wetter“ sagen müssen, ist, dass das Wort „Siri“ als „Ein“-Button für die Aktivierung von Siri funktioniert. Ohne diese Aufforderung füllt Siri sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht angesprochen. Das Gleiche gilt für ein E-Mail Programm, das einen digitalen Planungsassistenten hat.
In diesen Fällen sind wir Menschen ausgebildet, die KI zu befehligen. Ein Ziel ist es jedoch, die KI dazu zu bringen, unsere Bedürfnisse intuitiv zu erfüllen, ohne dass Menschen lernen müssen, wie man sie bedient. Die künstliche Intelligenz soll nahtlos, hilfsbereit und komfortabel in unsere digitale Kommunikation eingebunden sein und typisch robotische Missverständnisse vermeiden.

Missverständnisse entstehen vor allem, weil der Mensch so komplex ist und es schwer ist, KI Menschenverstand zu lehren. Das beginnt damit, dass er sich nur schwer definieren lässt. Philosophen haben sich noch nie auf einen soliden Weg zur Definition des Menschenverstands geeinigt. Es ist unmöglich, ihn zu messen. Und wenn der Mensch schon nicht weiss, was Menschenverstand ist, wie soll es dann künstliche Intelligenz wissen? Dieses Dilemma wird uns noch eine Weile beschäftigen.

Eine grosse Herausforderung wird es also sein, der KI die menschliche Intelligenz und Verhalten beizubringen. Die andere große Herausforderung ist das Sprachverständnis.

Ein Wendepunkt in der Geschichte der Technik
Die Entwicklung eines KI-Programms, das Meetings gut planen kann, ist eine Herausforderung, die viele Entwickler immer noch als „unmöglich“ bezeichnen. Entscheidend ist jedoch, dass wir uns an einem Punkt befinden, wo alle Voraussetzungen für das Entstehen neuer Anwendungen in der künstlichen Intelligenz gegeben sind.

Dies sind die drei wesentliche Voraussetzungen:
– Eine große Anzahl von Menschen verwendet routinemäßig Hardware, die leistungsfähig genug ist, um aufwändige Software und digitale Infrastrukturen, wie soziale Netzwerke und cloud-basierte Dienste, auszuführen.
– wir generieren und teilen noch nie dagewesene Datenmengen. Digital verfügbar findet sich einiges über uns, das beginnt bei persönlichen Statistiken, Aufenthaltsorte, Vorlieben und Gewohnheiten, Wunschlisten, unsere sportlichen Aktivitäten, beruflichen Werdegang, Gesundheit, Rechts- und Finanzdaten, Ziele und Träumen für die Zukunft, Treffen mit Freunden und ein Grossteil unserer sozialen Interaktion. All dies kann verwendet werden, um KI darin zu schulen, wie Menschen ticken und wie sie Worte verwenden.
– Die Strukturen zur Erfassung und Speicherung von Benutzerdaten sind vorhanden. Das ist die Grundlage für Techniker, um bessere, verfeinerte Algorithmen zu testen und zu entwickeln.

Künstliche Intelligenz oder Science Fiction?
In den letzten zwei Jahren boomt „Künstliche Intelligenz“ und ist inzwischen ein nicht mehr wegzudenkender Wirtschaftsfaktor geworden. Und dennoch gibt es sie noch – die Geschichten von Robotern, die Menschen ersetzen, von Maschinen, die sich in Menschen verlieben und das Publikum rühren. Oft ohne Happy End. Die gute Nachricht ist, dass die Menschen heutzutage in einer Technikwelt leben, sich an Innovationen gewöhnt haben und sehr gut damit leben können, dass ihnen künstliche Intelligenz ihr Leben und die Arbeit in vielen Bereichen vereinfacht. So auch bei der Planung von Meetings!

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