Great Meetings

Wie Meetings für dich als Freelancer zu einem Erfolg werden

Bist du ein Freelancer? Mit der Entscheidung nicht mehr als Angestellter in einem Büro zu arbeiten und stattdessen freiberuflich zu arbeiten, fallen viele Dinge weg, die sonst den Arbeitsalltag ausgemacht haben. Der tägliche Weg ins Büro unter Zeitdruck, die Notwendigkeit sich etwas Vernünftiges anzuziehen und ein Kalender voller Meetings.  Den Weg morgens mit müden Menschen in der Bahn werden wohl die wenigsten vermissen, aber ein Kalender ohne Meetings ist nicht unbedingt erstrebenswert.

Wenn du als Freelancer Meetings und deren Planung richtig angehst, dann wirst du schnell feststellen, dass Meetings in vielerlei Hinsicht positiv sind. Sie sind wichtig, um eine gute Beziehung zum Kunden aufzubauen, sie sind nützlich um Networking zu betreiben und haben Potential, um neue Aufträge zu generieren. Gute Meetings sind vor allem ein guter Weg für gute Arbeit. Wie gestaltest du als Freelancer deine Meetings also so, dass sie möglichst gewinnbringend sind.

Diese Tipps solltest du beachten

Sei wählerisch!

Bevor du einen Termin für ein Meeting in deinen Kalender einträgst, frage dich zunächst: ist meine Zeit sinnvoll investiert? Das gilt für Meetings zu denen du eingeladen bist genauso wie für Meetings, die du selbst anberaumst. Jede Stunde, die du in einem Meeting verbringst ist eine Stunde weniger, die du an deinen Projekten arbeiten kannst. Zeit in Meetings kann gut investiert sein, allerdings ist die Zeit, die man unterwegs zum Meeting ist, meist nicht sinnvoll zu nutzen. Dennoch ist ein persönliches Meeting mit einem Neukunden eine tolle Chance, den Grundstein für eine solide Kundenbeziehung zu legen. Und die Chances solltest du nutzen. Gute Kundenbeziehungen und Weiterempfehlungen deiner Kunden sind der Garant für weitere Projekte für dich! Zudem sind Meetings in entscheidenden Momenten der Zusammenarbeit hilfreich. Etwa dann, wenn ein neues Großprojekt ansteht oder ein laufendes Projekt vor einer Veränderung steht. Sie stellen sicher, dass alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind. Um sich regelmässig auf dem Laufenden zu halten, braucht man vielleicht kein persönliches Meeting, sondern kann das gut am Telefon oder als Videocall machen. Für alle Meetings gilt: gestalte die Planung möglichst effizient, zum Beispiel mit Doodle 1:1. In nur zwei simplen Schritten ist dein Meeting geplant und bestätigt und die verschwendest keine Zeit mit E-Mail Hin und Her und unnötigen Telefonaten.

 Der Ort ist entscheidend

In den meisten Unternehmen gibt es Meetingräume, die von allen für ihre Meetings reserviert werden können. Aber was macht man als Freiberufler ohne eigenes Büro? Hier ist oft Kreativität gefragt. Der Kunde schlägt vor, sich in seinem Büro zu treffen? Geh hin! So hast du ganz nebenbei auch noch die Gelegenheit einen Einblick in die Unternehmenskultur deines Kunden zu bekommen und deine Arbeit darauf abzustimmen. Liegt es an dir einen passenden Ort für euer Meeting zu finden, kannst du Cafés oder Co-Working Spaces zu deinem Meetingraum machen. Cafés können nett sein, du solltest jedoch im Vorfeld sicherstellen, dass es dort nicht zu laut ist und ihr für euer Meeting genügend Privatsphäre und gegebenenfalls technische Möglichkeiten zur Verfügung habt. Oder wie wäre es, mal über den Tellerrand zu schauen? Wenn es um ein erstes Meeting fürs Brainstorming geht, kann ein Spaziergang im Park oft viel inspirierender sein als ein Termin in einem langweiligen Meetingraum.

Sei professionell

 Dein Leben als Freelancer mag dir viel Flexibilität und Freiräume bieten, aber an die Richtlinien für gute Meetings solltest du dich dennoch halten. Und das bedeutet: Bereite dich gründlich auf das jeweilige Thema des Meetings vor, denn Vorbereitung ist das A und O. Schaue dir vor einem Meeting mit einem Neukunden immer seine bisherigen Projekte an. Wenn du zu einem Pitch eingeladen bist, bring immer mehrere Ideen mit. Stelle immer eine Agenda auf, die du deinem Kunden vor dem persönlichen Termin zuschickst. Wenn der Kunde selbst um einen Termin gebeten hat und es keine klare Agenda gibt, frage höflich danach. Nimm eine klare To-do-Liste mit nach Hause. Es ist wichtig, dass nach dem Meeting alle wissen, was die nächsten Schritte sind, wer dafür zuständig ist und wie der ungefähre Zeitrahmen dafür aussieht. Und auch das Nachfassen darf nicht vergessen werden: Verschicke dazu eine kurze und knackige Zusammenfassung der wichtigsten Stichpunkte per Mail.

Setze Grenzen

Als Freelancer bedeuten Meetings für dich vor allem eines: Arbeit. Die ganze Vorbereitung, die Administration und das Nachfassen bleiben an dir hängen. Und im Gegensatz zu Arbeitnehmern von Firmen mit Hunderten von Angestellten fallen unnötige Meetings bei dir mehr ins Gewicht. Du musst also klare Grenzen setzen und einem Kunden, der auf regelmäßigen persönlichen Meetings besteht, deinen Arbeitsaufwand für die Vorbereitung in Rechnung stellen.

Meetings mit Kunden sind für Freelancer der Schlüssel zu einer guten Kundenbindung. Die Kundenbedürfnisse zu erfüllen und den zusätzlichen Aufwand auf sich zu nehmen lohnt sich, schafft Möglichkeiten Beziehungen aufzubauen, neue Ideen zu entwickeln und zeitraubende Missverständnisse zu vermeiden, die leicht entstehen, wenn man nur per E-Mail oder Telefon kommuniziert.  Und vergiss nicht – die anderen gehen nach dem Meeting zurück an ihren Schreibtisch und du kannst selbst entscheiden, wohin du gehst, denn du bist Freelancer!

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