Doodle-Wettbewerb: 5 Meetings and a funeral

Das Protokoll

Auf der Anfahrt zu einem meeting in einer anderen Niederlassung fiel mir ein, dass ich das Protokoll des letzten Meetings vergessen hatte zu schreiben. Zum Glück war die Anreise per Bahn und und das initiale Meeting lag schon etwas länger zurück. So gab es dann ein “Extrem-Tippen” im Abteil und am Zielort wurde ein Drucker dann schnell gefunden.

Im Meeting selbst eröffnete ich die Veranstaltung mit den Worten “ich habe hier für alle nochmal zum Nachlesen das Protokoll der letzten Sitzung mitgebracht – wedelte mit den Ausdrucken – vermutlich haben es alle gelesen?”

Einstimmiges Nicken signalisierte mir, dass es logischerweise niemand gelesen hatte, denn keiner traute sich sein Versäumnis einzugestehen. Da sieht man wieder: Dreistigkeit siegt – und etwas Glück ist auch sinnvoll um den Albtraum abzuwenden…

Fire!

It was my first board meeting. I was SURE to impress the board with how organized and ready I was!! This was in the day of phone and straight email contact to set up our meetings…so messages were lost, timing was an issue and last minute changes were out of the question. So…on this grand evening in getting ready, I placed all of the material on the table and decided to pop a bag of popcorn for a snack before they arrived…accidently hitting the microwave for 33 MINUTES instead of 3 minutes and 30 seconds. As I went to let all of them in, the smoke alarms started going off…gray smoke billowing everywhere and then the sound of the fire truck in the background…I’m sure you can imagine the looks on their faces and me…completely red with embarrassment! Yikes…nothing like starting off with your best foot forward!

Qatar

My worst meeting nightmare was when I had to schedule a meeting between New York and Qatar. Qatar is 8 hour ahead of us. The nightmare was the time I accidently put New York Eastern Time Zone.
When it was 9:00 AM EST in New York it was already 4:00 PM Qatar time. I sent out several times not remembering that by 12:00 PM EST everyone in Qatar is home from work, eating dinner. My Qatar colleagues email me back saying…hey I’m in bed sleeping by that time, another said, i’m in my PJ watching TV by that time…it was crazy.

I had to resend another poll but this time starting the meeting at 7:00 AM EST. Then my New York colleagues were like, hey I’m just getting out of bed at that time, or I’m on the subway at 7:00 AM…it was horrible to coordinate but we eventually confirmed the meeting for 8:00 AM EST and 3:00 PM Qatar time….wow….

Meeting-Schlaf

First week in a new job is always tiring and mine was no different. On the Friday afternoon of what seemed like a very very long week, we had the annual presentation from the IT Director. I promptly fell asleep and slept through at least 20 minutes of the meeting – thankfully no one noticed and enjoyed a highly successful five years in the job, when it could have ended so badly.

Komitee-Meeting

Envision 20 committee, some with similar names, all desiring to meet via separate conference calls during one week. I sent out 20 separate emails to each of the committees’ members (using email groups, thank goodness) offering days/time for a call to meet each particular chairman’s schedule. Of course the times overlapped, and I received nearly 300 emails back (my committees range in size from 8 to 25 people) that I had to try to make sense of and schedule the calls. It took hours, and in the end, I invited some people to participate on the wrong call! Doodle to the rescue. One of my committee members let me know about its fantastic scheduling capabilities. I still schedule 20 committee calls, but now it is a breeze.

Wehen im Reinluftraum

As an engineering technician, I tend to be the liazon between production managers, engineers (software, hardware, etc.), scientists, and upper level stakeholders. Trying to arrange any type of meeting with so many department heads can be a night mare and always imparitive to the progress of a project. THe project I was working on involved redesigning a major flaw in one of our most used products. I was to gather volumes of test data, monitor outcomes, adjust procedures, and then gather everyone together to discuss my findingings. This involved millions of dollars in product displacement and needed to be resolved ASAP. Youv’e heard the term “Hurry up and wait.” My part of the project, under much stress and duress from the team, was completed – however, trying to get the team under one tent took over 3 weeks. Oh, did I mention I was 4 weeks away from delivering my second child?! The day everyone finaly gathered in the clean room to review my findings, my water broke, yes, right then and there (in the clean room, no less). If I would have had DOODLE capabilities back then, I sure in the @#@#@# would have used it!

Und die Beerdigung

Es handelte sich um ein Meeting der besonderen Art, nämlich um eine Beerdigung – genauer gesagt um eine Urnenbeisetzung. Der Termin als solcher war schnell gefunden. Mittwoch 12 Uhr. Hier lag also nicht das Problem. Die Schwierigkeiten taten sich eher beim Ort des Geschehens auf, weswegen sich die zu berichtenden Ereignisse durch eine für den Anlass ungewöhnliche Dynamik auszeichnen.
Die notwendigen Absprachen erschienen unter den gegebenen Umständen denkbar einfach. Die Feier sollte im aller engsten Kreis von nur fünf Personen stattfinden. Da waren die Bestattungsunternehmerin und ich als Pastor schon mitgezählt.

Die Alte Dame war in einem Örtchen namens Oberode, zwischen Göttingen und Kassel an der Werra gelegen, in einem Altenheim verstorben. Sie sollte in einem anonymen Urnengrab beigesetzt werden. Und da nun jener nächste Mittwoch der erste des kommenden Monats und damit der erste Tag meiner vertretungsweisen Zuständigkeit für Oberode sein würde, war es mein Termin.
Ich sei doch für Oberode zuständig, hatte die Tochter das Telephongespräch begonnen. Weder beim Trauergespräch bei der Tochter zu hause noch bei den Verabredungen mit der Bestattungsunternehmerin – die übrigens mit jener Tochter weitläufig verwandt war – war je von einem anderen Ort als von Oberode die Rede. Also ging ich davon aus, dass dort auch unser „Meeting“, nämlich die Beisetzung, stattfinden würde – leichtsinnigerweise, wie sich bald herausstellen sollte.

An besagtem Mittwoch hatte ich einen frühen Termin vor den Toren Kassels. Von dort eilte ich – Talar, Ringbuch und Bibel auf dem Beifahrersitz – direkt nach Oberode. Um zehn vor zwölf war außer mir und einer älteren Dame mit Gummistiefeln, Gießkanne und Harke niemand auf dem kleinen Friedhof. Da die Feier klein sein sollte, machte ich mir erstmal keine Sorgen. Ich rechnete damit, dass Bestattungsunternehmerin, Tochter, Enkelin der Verstorbenen, der Freund der Letzteren samt Urne gemeinsam mit einem Auto kommen würden.

Ich nutzte die Zeit, meinen Talar über den schwarzen Anzug zu ziehen und das Beffchen anzuknöpfen. Das Beffchen ist der kleine, in der Mitte geteilte Bartschutz, der in bärtigeren Zeiten den Kragen vor übermäßiger Abnutzung und Speckigkeit schützen sollte. Als ich damit fertig war, erkundigte ich mich bei der Gummistiefeldame, wo denn die Grabstelle für die bevorstehende Beisetzung sein könnte. Sie zeigte sich erstaunt, dass überhaupt eine Beisetzung anstehen sollte. Das machte mir erste Unruhe.

Jetzt fiel mir auch ein, dass ein solch kleiner Dorffriedhof gar kein Gräberfeld für anonyme Urnen haben würde. Sollte also… ? Natürlich. Ich vertrat ja das Doppelpfarramt Hedemünden und Oberode. Und Hedemünden war der wesentlich größere Ort mit dem wesentlich größeren Friedhof. In vollem Ornat fuhr den einen Kilometer nach Hedemünden. Doch auch dort war die Friedhofskapelle verschlossen und dunkel. Kein Anzeichen einer bevorstehenden Trauerfeier. Also doch Oberode. Wahrscheinlich waren Urne, Bestatterin, Tochter, Enkelin und Enkelinnen-Freund längst da. Also zurück, die Fahrweise den gegebenen Umständen angepasst.

Da klingelte das Handy. Wo ich denn bliebe, und wo ich denn sei, wollte die Bestatterin wissen. Ich gab erstens Auskunft und zweitens die Frage zurück. Man harre meiner auf dem Friedhof in Neumünden, erfuhr ich, einem Stadtteil von Hannoversch-Münden, der einstigen Kreisstadt. Ich sagte, ich käme auf schnellstem Wege. In etwa zehn Minuten sei ich da, was mir optimistisch aber machbar erschien.

Am Ortsausgang von Hedemünden überholte ich einen beigefarbenen VW-Passat, und dem Getränkelaster auf der B3 wäre es bestimmt nicht besser ergangen, wenn nicht langgezogene Rechtskurve unter der Werratalbrücke den Einblick in den Gegenverkehr behindert hätte. Zwei ziemlich gewagte Überholversuche musste ich abbrechen. Am Ortseingang von Hann.-Münden war dann auch der beigefarbene Passat wieder da. Er war nicht nur da, er gab auch Zeichen, und zwar mit einer Polizeikelle, die mich stoppen hieß. Die beiden Polizeibeamten, die sodann dem Wagen entstiegen, näherten sich vorsichtig, die Hand jeweils am Pistolenhalfter.

Noch bevor sie mich noch ansprechen konnten, erklärte ich mich in allen denkbaren Anklagepunkten geständig. Ich sei auf dem Weg zu einer Beerdigung, die ich selbst, wie man an Talar, Ringbuch und Bibel leicht sehen könne, zu halten hätte. Ich versprach, später auf dem Revier vorbei zu kommen, wenn man mich nur jetzt laufen bzw. fahren ließe.
Ich muss in meiner Verzweiflung – und wahrscheinlich auch in meinem Outfit – etwas Rührendes gehabt haben. Jedenfalls erklärten sich beide spontan bereit, mich nicht nur laufen bzw. fahren zu lassen, sondern mir auch noch Geleit quer durch die Stadt zu geben. „Ach, eines noch“ sagte einer der beiden, indem er sich noch einmal zum Autofenster beugte: „Wenn Sie weiter so fahren und bei Trauerfeiern auf der richtigen Seite stehen wollen: Schnallen Sie sich an!“

Zwei Dinge möchte ich zu meiner Rechtfertigung noch erwähnen. Die Verwirrung um den Ort der Beisetzung ging nur insofern auf mein Konto, als ich die Verwirrung durch eine gezielte Nachfrage hätte vermeiden können.. Dass mir der tatsächliche Ort erst am Vormittag des nämlichen Tages per Fax mitgeteilt wurde (das ich, weil ich mich ja auf einer Konferenz befand, gar nicht mehr lesen konnte) war aber kein reiner Zufall, sondern hatte Methode. Vor allem hatte es mit der Befürchtung zu tun, ich könnte den Termin wegen Nichtzuständigkeit ganz ablehnen. Ich wäre in diesem Falle nicht der erste gewesen: Einer hatte die Trauerfeier abgelehnt, weil er ab dem ersten des Monats nicht mehr zuständig und im Babyjahr sei, der zweite, weil er zwar für Neumünden, nicht aber für Verstorbene aus Oberode zuständig sei, der Dritte, weil er grundsätzlich nicht für anonyme Begräbnisse zur Verfügung stehe. So gesehen kann ich rückblickend verstehen, dass man, nachdem ich mich einmal bereit erklärt hatte, die Verabredung nun nicht wieder aufs Spiel setzen wollte.

Ach ja, und Zweitens, der Sicherheitsgurt. Versuchen Sie mal bei zügiger Kurvenfahrt, also einhändig, sich mit einem derart weiten Ärmel anzuschnallen.

Zurück zu den ersten Gewinnern.

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